Neues Kassensystem bei Mercadona? Oder Schikane?

Lesedauer des Artikels: ca. 2 Minuten -

Mercadona testet derzeit in einigen spanischen Supermärkten ein neues Kassensystem, bei dem Kunden alle Artikel, einschließlich schwerer Wasserflaschen, auf das Förderband legen müssen, sodass der Einkaufswagen vollständig entleert wird. Falls Kunden Probleme haben, schwere Pakete zu heben, steht das Kassenpersonal bereit, um zu helfen.

Die Idee hinter diesem Ansatz ist einerseits die Kontrolle über zurückbleibende Gegenstände wie Plastiktüten oder Handschuhe und andererseits die Gewährleistung der vollständigen Erfassung aller Artikel auf dem Kassenbon.

Vor dieser Änderung war es in vielen Fällen üblich, sperrige oder schwere Gegenstände direkt aus dem Einkaufswagen zu scannen. Besonders praktisch war dies bei Artikel wie Wasserpackungen oder großen Getränkeflaschen. Derzeit wird dieses neue Verfahren in einer begrenzten Anzahl von Filialen getestet, ohne dass ein Enddatum bekannt gegeben wurde.

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Die Motivation für einen leeren Einkaufswagen liegt nach Unternehmensangaben bei der besseren Kontrolle und der sicheren Abrechnung aller gekauften Artikel. Während dieses System für einige Kunden umständlich erscheinen mag, insbesondere bei großen Einkäufen, kann das Personal bei Bedarf assistieren.

Ein weiteres Thema ist die mögliche Auswirkung des neuen Systems auf die Wartezeiten an den Kassen. Da Kassierer häufig einspringen müssen, könnten sich die Warteschlangen verlängern. Diese Veränderung wird vorerst nur in ausgewählten Filialen erprobt, und Mercadona hat noch keine Pläne für eine umfassende Einführung bekannt gegeben.

Mercadona experimentiert häufig mit neuen Ansätzen. Jüngste Aktionen wie Preissenkungen bei Grundnahrungsmitteln zeigen, dass die Kette stets auf der Suche nach Verbesserungen ist, obwohl sie preislich oft über den günstigsten Supermärkten Spaniens liegt. Ob und wann das aktuelle Kassensystem landesweit umgesetzt wird, bleibt offen.

Quelle: Agenturen